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Mittwoch, 11. August 2010

Penne mit Knoblauchzitronenpfeffersoße

Penne für 4 kleine Portionen
Olivenöl
6 Knoblauchzehen
1 TL Mehl
etwas Zitronensaft und Sojasoße
Salz, Pfeffer
etwas Chilli
etwas Ingwer
etwas Zucker
1 Ei
(vielleicht etwas Crème Fraîche)

Die Nudeln al dente kochen. Nebenbei das Olivenöl erhitzen,
die 6 Knoblauchzehen schneiden oder zerdrücken und ins Öl geben. 1 TL Mehl einrühren und mit Zitronensaft und etwas Sojasoße ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, etwas Chili, etwas Ingwer und etwas Zucker würzen. Zum Schluss das Ei unterrühren.

(Wer Lust hat, kann etwas Crème Fraîche zugeben, flockt dann halt mit der Zitrone aus, schmeckt aber lecker.)

Vor dem Servieren noch mit grob gemahlenem schwarzem Pfeffer dekorieren. Dann: Sie haben Ihr Gericht erreicht.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Gemüsecurry

Hier ein Querverweis auf ein kürzlich erprobtes Rezept für äußerst leckeres Gemüsecurry. Leicht zu kochen, auch unter extremen Bedingungen. Und vegetarisch isses auch noch.

Mittwoch, 28. November 2007

Gedanken beim Braten einer Forelle

Da liegst du nun, Forelle, auf meinem Küchentisch. Eingewickelt in Papier, in einer Tüte aus Plastik. Seit gestern. Ich habe Hunger, Forelle, und jetzt, wo du schonmal hier bist, will ich dich essen.

Hör, Forelle, ich habe dich nicht gefangen, ich habe dich nicht aus dem Wasser geholt, und doch hast du selbst angebissen. Du hast Futter gewittert, Forelle. Du wurdest getäuscht. So ist die Welt, Forelle. Wir sind alle Futter, auch über mich werden die Würmer herfallen. Die Würmer, die du gewittert hast.

Auf welchem Weg warst du, Forelle? Du wolltest zum Meer, sicher. Mit deinem langen Körper hast du dich durch die Wogen der Flüsse gewunden. Dich gleiten lassen, dich vom Strom ziehen lassen, gegen die Strudel angekämpft. Das tun wir alle, Forelle.

Ihr Fische seid sehr stille Zeitgenossen. Sehr selten hört man ein "Blubb", und selbst das nicht in besonderer Intensität. Dort unten herrscht eine andere Sprache. Dort unten ist die Stille und zugleich die Sanftheit der Töne zu spüren. Eine andere Art der Schwere und der Leichtigkeit des eigenen Körpers. Das gefällt mir, Forelle. Das gefällt mir, weil es einfacher zu sein scheint. Doch für uns Menschen, Forelle, ist das Dasein dort unten nicht gemacht. Uns fehlt dort die Luft zum Atmen, so wie dir das Land zu schaffen macht.

Nun liegst du hier, Forelle, dein schlanker Körper in meiner Pfanne. Ich bedanke mich, dass ich dich nun essen darf.

Meine Empfehlung:

Mit der Forelle kurz reden, dann die Forelle in Ei wälzen, mit Paniermehl panieren, und in der Pfanne schön knusprig braten. Mit Zitrone beträufeln und schon ist sie fertig! Schmeckt zu Brot, Salaten, Gemüse aller Art.