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Mittwoch, 11. August 2010

Penne mit Knoblauchzitronenpfeffersoße

Penne für 4 kleine Portionen
Olivenöl
6 Knoblauchzehen
1 TL Mehl
etwas Zitronensaft und Sojasoße
Salz, Pfeffer
etwas Chilli
etwas Ingwer
etwas Zucker
1 Ei
(vielleicht etwas Crème Fraîche)

Die Nudeln al dente kochen. Nebenbei das Olivenöl erhitzen,
die 6 Knoblauchzehen schneiden oder zerdrücken und ins Öl geben. 1 TL Mehl einrühren und mit Zitronensaft und etwas Sojasoße ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, etwas Chili, etwas Ingwer und etwas Zucker würzen. Zum Schluss das Ei unterrühren.

(Wer Lust hat, kann etwas Crème Fraîche zugeben, flockt dann halt mit der Zitrone aus, schmeckt aber lecker.)

Vor dem Servieren noch mit grob gemahlenem schwarzem Pfeffer dekorieren. Dann: Sie haben Ihr Gericht erreicht.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Gemüsecurry

Hier ein Querverweis auf ein kürzlich erprobtes Rezept für äußerst leckeres Gemüsecurry. Leicht zu kochen, auch unter extremen Bedingungen. Und vegetarisch isses auch noch.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Weltzweitbeste Gnocchi

Hier das Rezept für weltzweitbeste Gnocchi.

pro Person drei große Kartoffeln (als Vorspeise die Hälfte)
Butter
Mehl

Die Kartoffeln schälen und in heißem Wasser ohne Salz eben gerade garkochen.

Das Wasser abgießen, die heißen Kartoffeln grob zerteilen, und pro Kartoffel einen gestrichenen Eßlöffel Butter zugeben. Mit dem Kartoffelstampfer zu einem geschmeidigen Brei verarbeiten.

Für jede Kartoffel einen gut gehäuften Eßlöffel Mehl hinzugeben und mittels Kartoffelstampfer mit dem Brei vermischen. Der Teig sollte sich jetzt bereitwillig von der Schüssel lösen.

Einen geräumigen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. (Der Topf muß nicht hoch sein, nur breit genug, daß die Gnocchi nebeneinander Platz haben.) Die Temperatur so einstellen, daß das Wasser gerade siedet.

Auf der Arbeitsplatte etwas Mehl verteilen. Ein kartoffelgroßes Stück der Masse abnehmen, zwischen den Handflächen zu einer Kugel formen, und auf der mehligen Arbeitsplatte zu einer fingerdicken Wurst rollen. Mit einer Gabel in kleine Stücke zerteilen und sofort in das siedende Salzwasser geben. Mit dem nächsten Stück Masse fortfahren.

Wenn die Gnocchi an die Oberfläche steigen, sollten sie noch eine Minute im Wasser bleiben, und können dann mit dem Schaumlöffel herausgenommen werden. Gut abtropfen lassen! Die fertigen Gnocchi unmittelbar in einen Teller geben — wenn er vorgewärmt ist, um so besser.

Nach Geschmack mit Soße versehen und sofort genießen.

Soßen

Traditionell kombiniert man die Gnocchi mit zwei verschiedenen Soßen, einer Sahne-Gorgonzola-Soße, oder zerlassener Butter mit Salbei. Ich selbst schätze es aber auch sehr, über die heißen Gnocchi lediglich einen Schuß guten Olivenöls zu geben und mit einem Hauch frisch gemahlenen weißen Pfeffers abzurunden.

Sonntag, 21. Mai 2006

Scharfes karmapositives Bananencurry mit Tomate

Dieses Rezept geht zurück auf das Burg-Herzberg-Open-Air von 1995. Die dort anwesenden Hare-Krishna-Jünger haben ein ganz famoses Bananencurry mit scharfer Tomatensoße zubereitet, das auf jeden Fall total gut für's Karma war. Ich kann das bestätigen, ich hab's nämlich gegessen. Und ich erinnere mich, daß wir es noch diverse Male auf Andreas' Herd im Flur nachgekocht haben. Die Hare-Krishnas haben die Curry-Bananen-Basis mit einer scharfen Tomatensoße und Erbsen kombiniert. Man kann aber eigentlich jedes Gemüse verwerten. Neulich habe ich mich an das Rezept erinnert und es mit Auberginenscheiben und frischen Tomatenstücken kombiniert, statt der Tomatensoße (siehe unten).

Das Basisrezept besteht aus

etwas Olivenöl
diversen gehackten Zwiebeln
einigen Bananen, in Scheiben geschnitten
etwas flüssigem Honig und
viel, viel Currypulver.

Die Zwiebeln im heißem Olivenöl anbraten. Wenn sie Farbe annehmen, auf der einen Pfannenhälfte zusammenschieben und in der freien Hälfte die Bananenscheiben so anordnen, daß sie möglichst alle flach aufliegen (hier bereits beginnt der kontemplative Teil des Rezeptes. Kochen als der Weg zur eigenen Mitte). Wenn die Bananen bräunlich angebraten sind, alle Scheiben einmal wenden. (Bei Bedarf dabei scheibenweise ein Mantra eigener Wahl rezitieren.) Dann jede einzelne Scheibe mit Honig beträufeln, etwas schmoren lassen, mit viel Currypulver überstreuen und mit den Zwiebeln vermischen. Mit

Salz und Pfeffer

würzen. Das ist das Basisrezept. Eine Möglichkeit ist, parallel dazu

passierte Tomaten
eine Dose Erbsen und
Chilipulver

zusammenzurühren und über die Currybananen zu geben (das originale Hare-Krishna-Rezept). Das Rezept läßt sich jedoch flexibel den augenblicklichen Lebensumständen anpassen. So hatte ich neulich eine Variante ohne die Tomatensoße, und dafür zusammen mit den Zwiebeln noch

Auberginenscheiben und
fein gehackte frische Chili oder scharfe Peperoni

angebraten. Hauptsache ist, daß eine sehr scharfe Komponente dabei ist, die mit den süßen Bananen kontrastiert. Kurz vor dem Servieren habe ich

grob gehackte frische Tomaten
oben drauf gegeben und nur kurz mit angedünstet, so daß sie nicht zerfallen. Ich hab mich gleich viel besser gefühlt.