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Sonntag, 25. Juni 2006

Eier-Käse-Pampe

Aus aktuellem Anlaß (weils nämlich gestern wieder so lecker geschmeckt hat): Das Rezept für die Eier-Käse-Pampe von Michaels Mama.

Man nehme
400g mittelalten Gouda
200g gekochten Schinken
2 Zwiebeln
1 Becher Sahne
1 Becher Schmand
4 harte Eier
alles schön zerkleinern, also Gouda reiben, Schinken, Zwiebeln und Eier würfeln, Sahne und Schmand drüber und verrühren. Angeblich schmeckts auch ohne Schinken, also wenns vegetarisch sein soll, kein Problem. Zwischendurch mit
Salz und Peffer
würzen. Wenn vorhanden, kann man auch noch
Schnittlauch
reintun, das gehört zwar nicht zum klassischen Rezept, schmeckt aber lecker.
Dann braucht man noch
einzwei Baguettes
Je nach Durchmesser von den Dingern, lieber 2 oder 3 zur Sicherheit. Diese in Scheiben schneiden und die Scheiben auf einem Backblech auslegen. Die Baguettescheiben mit der Pampe bestreichen bzw. kleine Pamphäufchen oben drauf (je nach Pampigkeit). Die Menge reicht für ca. 2 Backbleche. Jetzt in den Ofen damit (natürlich hat man den Ofen vorgeheizt) und 15-20 Minuten drinlassen, bis die Pampe zerlaufen und ein bißchen dunkel geworden ist - nur ein bißchen dunkel.

Fertig!

Achja, und 13:11 Ankunft nicht vergessen!

Sonntag, 21. Mai 2006

Scharfes karmapositives Bananencurry mit Tomate

Dieses Rezept geht zurück auf das Burg-Herzberg-Open-Air von 1995. Die dort anwesenden Hare-Krishna-Jünger haben ein ganz famoses Bananencurry mit scharfer Tomatensoße zubereitet, das auf jeden Fall total gut für's Karma war. Ich kann das bestätigen, ich hab's nämlich gegessen. Und ich erinnere mich, daß wir es noch diverse Male auf Andreas' Herd im Flur nachgekocht haben. Die Hare-Krishnas haben die Curry-Bananen-Basis mit einer scharfen Tomatensoße und Erbsen kombiniert. Man kann aber eigentlich jedes Gemüse verwerten. Neulich habe ich mich an das Rezept erinnert und es mit Auberginenscheiben und frischen Tomatenstücken kombiniert, statt der Tomatensoße (siehe unten).

Das Basisrezept besteht aus

etwas Olivenöl
diversen gehackten Zwiebeln
einigen Bananen, in Scheiben geschnitten
etwas flüssigem Honig und
viel, viel Currypulver.

Die Zwiebeln im heißem Olivenöl anbraten. Wenn sie Farbe annehmen, auf der einen Pfannenhälfte zusammenschieben und in der freien Hälfte die Bananenscheiben so anordnen, daß sie möglichst alle flach aufliegen (hier bereits beginnt der kontemplative Teil des Rezeptes. Kochen als der Weg zur eigenen Mitte). Wenn die Bananen bräunlich angebraten sind, alle Scheiben einmal wenden. (Bei Bedarf dabei scheibenweise ein Mantra eigener Wahl rezitieren.) Dann jede einzelne Scheibe mit Honig beträufeln, etwas schmoren lassen, mit viel Currypulver überstreuen und mit den Zwiebeln vermischen. Mit

Salz und Pfeffer

würzen. Das ist das Basisrezept. Eine Möglichkeit ist, parallel dazu

passierte Tomaten
eine Dose Erbsen und
Chilipulver

zusammenzurühren und über die Currybananen zu geben (das originale Hare-Krishna-Rezept). Das Rezept läßt sich jedoch flexibel den augenblicklichen Lebensumständen anpassen. So hatte ich neulich eine Variante ohne die Tomatensoße, und dafür zusammen mit den Zwiebeln noch

Auberginenscheiben und
fein gehackte frische Chili oder scharfe Peperoni

angebraten. Hauptsache ist, daß eine sehr scharfe Komponente dabei ist, die mit den süßen Bananen kontrastiert. Kurz vor dem Servieren habe ich

grob gehackte frische Tomaten
oben drauf gegeben und nur kurz mit angedünstet, so daß sie nicht zerfallen. Ich hab mich gleich viel besser gefühlt.

Donnerstag, 2. März 2006

Spaghetti "urbi et orbi"

Auch genannt "aglio et olio" oder Spaghetti "letzte Ölung". Der Klassiker der Minimal-Rezepte. Mit Zutaten, die man immer da hat. Für eine Portion:

Hinreichend Spaghetti, al dente
1 Zehe Knoblauch, gerieben
Olivenöl
genügend Salz

Dazu paßt ein italienischer weißer oder roter Wein. Das ist die Basisausführung, perfekt so wie sie ist. Was nicht heißen soll, daß das ganze nicht noch mit wenigen geschmackvollen Accesoires geschmückt werden kann, als da wären:

Parmesan, grob gerieben
Basilikum, in Streifen geschnitten
roher Schinken, klein geschnitten (dann aber obacht mit dem Salz)

Spaghetti "urbi et orbi" eignen sich sowohl als wunderbares Einzelgericht, wie auch in kleiner Portion als Vorspeise. Wohl bekomm's.